Diakon Carsten Wriedt, geboren in Hamburg, Studium in Lübeck, Hamburg und Berlin für das Lehramt an Gymnasien im Fach Musik und den künstlerischen Studiengang Violine. Abschluss 1989 in Berlin. Von 1988 bis 2009 1. Geiger im „Württembergischen Kammerorchester Heilbronn“.

2007 von Bischof Dr. Gebhard Fürst geweiht und 2009 zum hauptberuflichen Diakon an St. Peter und Paul berufen. Seit 2013 in der Notfallseelsorge tätig, leitender Notfallseelsorger für PSNV B + E.

2021 Lehrauftrag Religion an der Pflegeschule des Kolping-Bildungswerks in Heilbronn

Ab Februar 2022 Diakon an St. Johannes und Christkönig in Backnang, sowie Profilstelle „Trauerpastoral“ im Dekanat Rems-Murr

Kontakt 

0173 4373341 und 07191 953777

Marienburger Straße  5
71522 Backnang

Trauern – aber nicht nur alleine:

Pusteblume, der Kinder- und Jugendhospizdienst der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. lädt am Samstag, den 22. Oktober 2022, zum Familientag für trauernde Familien ein.

 

Nichts ist einschneidender im Leben als der Tod eines Familienmitgliedes. Die Angehörigen fallen sprichwörtlich in ein Loch der Trauer. Die Alltagsbewältigung stellt sie vor enorme Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, veranstaltet der Kinder- und Jugendhospizdienst Pusteblume den nächsten Familientag am 22. Oktober 2022 zwischen 11 und 17 Uhr in Winnenden.

Was bedeutet eigentlich „Familientag“?

Durch das Wegfallen eines Familienmitgliedes wird der Alltag auf eine harte Probe gestellt. Strukturen des Zusammenlebens müssen neu gefunden werden, wenn ein Platz zuhause für immer frei bleibt. Der Familientag bietet Gelegenheit, Menschen in einer ähnlichen Situation kennenzulernen und sich auszutauschen.-Hier kann ausgesprochen werden, was schwerfällt. Den anderen TeilnehmerInnen muss nichts erklärt werden – alle sitzen im selben Boot. An diesem Tag werden Möglichkeiten aufgezeigt, den Alltag mit Familie neu zu gestalten und Erinnerungen an den Verstorbenen im eigenen Leben zu integrieren.

Wie läuft ein Familientag ab?

Unsere Koordinatorinnen Mieke Mann und Gaby Hammer berichten: “Zunächst ist es wichtig, anzukommen. Das kann für Erwachsene ein erstes Gespräch sein, jüngere Familienmitglieder nutzen gerne den Basteltisch. Ein weiteres Kennenlernen erfolgt durch eine Vorstellungsrunde. Reden und basteln machen natürlich hungrig, da kommt ein gemeinsames Pizzaessen gerade recht. Anschließend erwarten die Kinder und Jugendliche altersentsprechende Kreativangebote. Auch das beliebte Arbeiten mit dem Pferd und reiten gehört zum Programm.“ Die erfahrenen TrauerbegleiterInnen der Pusteblume werden bei diesen Angeboten unterstützt von der Künstlerin Anke Kratz und von der Voltigiertrainerin Heidi Brandt.

Während die jüngeren TeilnehmerInnen also mit Schere, Kleber, Stift und Pony abgeholt werden, findet sich die Gruppe der trauernden Erwachsenen zusammen, um sich auszutauschen. Jedoch nicht alleine -Tanja Menz Trauerbegleiterin der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. und Carsten Wriedt, Diakon (Profilstelle Hospiz- und Trauerpastoral im Rems-Murr-Kreis) stehen zur Seite. Alle Emotionen sind erlaubt, denn alle Betroffenen wissen, um was es geht.“

Fühlen Sie sich angesprochen und leben Sie mit Ihren Kindern noch in einem Haushalt?

Gerne geben wir Ihnen telefonisch weitere Informationen,  melden Sie sich bitte unter: 07191-92797-0 oder per E-mail unter kinder@hospiz-remsmurr.de

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