Die Katholische Sozialstiftung lädt ein: „Ist Friede im Heiligen Land möglich?“
Ute Augustyniak-Dürr und Georg Dürr zur Situation in Nahost
Die Geschehnisse im Nahen Osten der letzten beiden Jahre haben die Lage der dort lebenden Bevölkerungsgruppen noch einmal drastisch verschärft. Menschen sind in großer Zahl gestorben: In Israel, in Gaza und im Westjordanland. Der Katholischen Sozialstiftung Backnang ist es gelungen, zwei ausgesprochen sachkundige Referenten für einen Informations- und Gesprächsabend zu diesem Thema zu gewinnen. Am Donnerstag, den 23. April 2026 werden das Ehepaar Ute Augustyniak-Dürr und Georg Dürr im Gemeindehaus der Backnanger Johanneskirche vor dem Hintergrund ihrer langjährigen beruflichen und persönlichen Erfahrungen Einblick in den Nahostkonflikt geben. Beginn des Abends, der sehr spannend zu werden verspricht, wird 19 Uhr sein.
Dr. Georg Dürr war von 2004 bis 2010 Schulleiter in Talitha Kumi, einer christlichen Schule im Westjordanland in der Nähe von Betlehem. Seine Frau, Ute Augustyniak-Dürr, unterrichtete an der gleichen Schule und begleitete interreligiöse und interkulturelle Projekte. Die beiden lebten dort mit zwei kleinen Kindern, von denen das eine wegen seines sonderpädagogischen Förderbedarfs in Israel auf Hebräisch und mit jüdischen Kindern beschult wurde, das andere in Talitha Kumi im palästinensischen Autonomiegebiet auf Arabisch im Kreis christlicher und muslimischer Kinder.
Ute und Georg Dürr werden in ihrem Vortrag die historische, kulturelle und politische Situation in Israel und Palästina darlegen und einen Ausblick auf mögliche Lösungen versuchen. Ute Augustyniak-Dürr ist seit 2011 Ordinariatsrätin und Leiterin der Hauptabteilung IX Schulen im Bischöflichen Ordinariat Rottenburg.
Robert Antretter
Gemeindehaus St. Johannes
Lerchenstraße 18
71522 Backnang
Bild: stanislav vdovin unsplash