Nach einem heißen Sommer kann ein Windhauch sehr erfrischend und kühlend sein. Wie ist es aber, wenn der Wind über unsere Lebensjahre weht und wir im Zurückschauen aufschrecken über dem, was wir versäumt haben, über dem, was alles zugedeckt wurde durch Arbeit, Pflichten, aus der Angst heraus oder über dem, was einfach so im Alltag untergegangen ist?

Wenn der Wind darüberweht … – das kann erschreckend sein, es kann aber auch eine ganz neue Chance bedeuten, genauer hinzusehen, was in unserem Leben verborgen ist wie ein Schatz, den es auszuheben gilt. Vielleicht weht der Wind deshalb darüber, um uns herauszufordern, Altes, Vergangenes, das sich tief in unsere Lebensgeschichte eingegraben hat, an den zu vergeben, der aus dem Alten Neues machen möchte. Vielleicht weht er deshalb darüber, um uns ganz neue Lebensqualitäten zu eröffnen.

Wenn der Wind darüberweht … – das kann auch genau zum Gegenteil herausfordern: Endlich etwas zudecken zu lassen, über das wir immer stolpern und das unser Leben behindert! Zudecken lassen würde dann heißen, ich darf etwas abgeben, vorbei sein lassen, ich kann vergeben, weggeben. Der Wind, der darüberweht, ist wie eine heilende Hand, die Schutz gibt, damit Vergangenes heil werden kann.

Wenn der Wind darüberweht … – wir wollen das Thema anhand der Wüstenwanderung des Volkes Israel bedenken, das Mose 40 Jahre durch die Wüste führte, damit es neues Land unter seine Füße bekam.

Sie sind herzlich eingeladen, sich mit uns auf den Weg zu machen, weil dieser Wüstenweg auch unserem Lebensweg so sehr gleicht.

Ort: Gemeindehaus Christkönig, Elbinger Straße 12, 71522 Backnang

Leitung: Renate Kemmler und Rita Heller

Termine: Freitag, 14.10.2022, 20.00 Uhr
Freitag, 04.11.2022, 20.00 Uhr
Freitag, 18.11.2022, 20.00 Uhr
Freitag, 25.11.2022, 20.00 Uhr

 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Flyer.

(Renate Kemmler und Rita Heller)