Zum 1. Februar hat Carsten Wriedt seinen Dienst als Diakon in der Gesamtkirchengemeinde Backnang angetreten. Hier stellt er sich vor:

Grüß Gott, liebe Gemeinden St. Johannes und Christkönig in Backnang und liebes Dekanat Rems-Murr.
Ab dem 1. Februar 2022 komme ich zu Ihnen und freue mich auf die Vielfalt der Aufgaben einerseits als Diakon in der Gemeindearbeit, andererseits im Rahmen der Profilstelle Trauerpastoral im Dekanat.
Geboren in Hamburg, studierte ich an den Musikhochschulen in Lübeck, Hamburg und Berlin sowie an der Universität in Hamburg. Mit meinem Engagement als 1. Geiger des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn kam ich in den Süden und lebe seit über dreißig Jahren in dieser Region – verheiratet (meine Frau ist Lehrerin am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach) und wir haben zwei erwachsene Söhne, zwei beglückende Schwiegertöchter und einen ganz wunderbaren Enkel!
Ab 2001 begann ich das theologische Studium und wurde nach der Ausbildung der Diözese 2007 zum Diakon geweiht. Seitdem bin ich am Deutschordensmünster St. Peter und Paul in Heilbronn tätig. Neben den üblichen gemeindlichen Diensten sowie der Seniorenpastoral in mehreren Pflegeeinrichtungen und den Aufgaben als Kindergartenbeauftragter Pastoral bin ich in die Öffentlichkeitsarbeit hineingewachsen. Hier habe ich die Onlinemedien und zum Teil auch unser Kirchenblatt verantwortet. Seit 2013 habe ich mich zum Notfallseelsorger ausbilden lassen und leite im Team mit zwei evangelischen Kollegen die Notfallseelsorge im Stadt- und Landkreis Heilbronn als Dekanatsbeauftragter des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm. Seit 2021 habe ich einen Lehrauftrag beim Kolping Bildungswerk in der Ausbildung der Pflegekräfte im Fach Religion übernommen.
Nach den vielen guten Jahren in der seelsorglichen Arbeit in Heilbronn, auf die ich mit großer Dankbarkeit schaue, war es mein Wunsch, noch einmal die pastoralen Herausforderungen an einem neuen Ort, an den vielen Orten ihres Dekanats anzunehmen. Ich bin gespannt, welche meiner bisherigen Erfahrungen hier nützen können und was ich gern dazulernen werde. Ganz wichtig in meiner Arbeit ist mir die Nähe zu den Menschen. In Heilbronn habe ich viele Dienstwege zu Fuß machen können und wurde immer wieder überrascht, wie oft Menschen mich angesprochen haben mit ihren Anliegen oder einfach über „Gott und die Welt“ ins Gespräch kamen. Aber in der heutigen Zeit ebenso bedeutsam sind mir einerseits das Telefon, aber eben auch die neuen sozialen Medien, über die ich gut Kontakt aufnehmen und erhalten kann.
In meiner Freizeit lerne ich gern die Vielfalt der „Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit“ kennen. Oder ich bin mit der Kamera unterwegs und lasse mich davon überraschen, wie anregend es sein kann, das Vertraute aus einer ungewohnten Perspektive wahr- und aufzunehmen.
Ich freue mich darauf, mit Ihnen das Leben und den Glauben zu teilen, gemeinsam zu lachen und zu weinen, um im Voneinander-wissen füreinander da zu sein, Gemeinschaft in und durch Christus zu erfahren.

Bis bald – Ihr Carsten Wriedt