Das vierte Konzert im Rahmen des Orgelsommers „Back with Bach“ am 20. August beleuchtet die Einflüsse der französischen Barockmusik auf Bachs Musik.

Reiner Schulte spielt das Konzert, zweimal: um 19 Uhr und um 21 Uhr. Es gibt aber nur noch für das Konzert um 21 Uhr freie Plätze (Stand: 20.8., 9.30 Uhr).

  • Es ist eine Anmeldung erforderlich (reiner.schulte@katholisch-backnang.de).
  • Laut der neuesten Corona-Verordnung vom 16.8. ist für Konzerte ein Nachweis über Impfung, Genesung oder Test notwendig. (https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/)
  • Und es werden die Kontaktdaten erfasst, daher empfiehlt es sich, rechtzeitig zu kommen.
  • In der Kirche gelten dann die üblichen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen.

Dass Johann Sebastian Bach je eine französische Orgel mit ihren charakteristischen Klangfarben gehört hat, ist so gut wie ausgeschlossen. Über den Klang der elsässischen Mühleisen-Orgel in St. Johannes mit ihren schmetternden Zungen und strahlenden Cornetten hätte er wahrscheinlich nicht schlecht gestaunt. Aber französische Orchester- und Kammermusik hat Bach als junger Mann sehr wohl gehört, und zwar während seiner Schulzeit in Lüneburg, vielleicht auch in der Residenzstadt Celle. Die Capelle von Herzog Georg Wilhelm bestand um 1700 hauptsächlich aus französischen Musikern.

Im Konzert sind neben dem Pièce d’Orgue und dem späten Praeludium und Fuge in Es-Dur im Stil eine französischen Ouverture auch Bachs Orgelfassung von François Couperins „Aria“ und Choralvorspiele zu hören, die französische Stilelemente aufgreifen.