Das Volumen des nationalen Waffenhandels hat sich zwischen 2014 und 2018 gegenüber den 5 Jahren davor um 7,8 Prozent erhöht. Somit sezt sich der Aufwertstrend des internationalen Waffenhandels seit den 2000er-Jahren fort. Darauf weist die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung in ihrem Rüstungsexportbericht hin. In der Konferenz haben sich katholische und evangelische Kirche in Deutschland zusammengeschlossen, um Entwicklungspolitik, verstanden als Leben in der einen Welt, in der Öffentlichkeit voranzutreiben. Als 5 wichtigste Waffenexportnationen sind die USA, Russland, Frankreich, Deutschland und China; diese Länder wickeln 74 Prozent des weltweiten Handels ab. Die Konferenz beklagt, dass auch im Jemen kriegführende Staaten mit Waffen versorgt werden. Darin sehen sie einen Verstoß gegen die Waffenkontrollgesetze. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Kontrollgesetze streng einzuhalten und bei Bedarf gegenüber EU-Staaten ihr Vetorecht auszuüben.