Katholische Hilfswerke: „Der Kampf gegen die Armut muss weitergehen“
Ein Bericht der Vereinten Nationen und der Weltbank belegt, dass die weltweit extreme Armut zurückgegangen ist. Lebten 2012 noch 13 Prozent der Weltbevölkerung am Existenzminimum, so sind es 2019 noch 9,6 Prozent der Menschheit. Die katholischen Hilfswerke machen deutlich, dass es rund 10 Prozent der Menschheit am Lebensnotwendigsten fehlt. Sie leiden unter Hunger und Durst, haben kein Dach über dem Kopf, ihre Gesundheit ist beeinträchtigt, ihre Chancen auf den Erwerb von Bildung sind schlecht und sie sind gesellschaftlich ausgegrenzt. Daher sehen die katholischen Hilfswerke in der Bekämpfung der Armut weiterhin eine große Herausforderung.
Die Katholischen Hilfswerke sind: Misereor, Adveniat, Renovabis, Missio Aachen und München, Caritas international und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.
Den Welttag der Armen hatte Papst Franziskus 2016 ausgerufen. Die kirchlichen Hilfswerke versuchen in vielen Projekten den Betroffenen zu helfen.

aus:Katholisches Sonntagsblatt, Nr. 46, 17. November 2019, S. 9

Auch die Gesamtkirchengemeinde unterstützt über Missio ein Projekt in Syrien, in den Städten Aleppo und Homs: Hier werden junge Menschen, Christen und Muslime, ausgebildet, um als Handwerker beim Wiederaufbau der Häuser  mitzuarbeiten; zudem als Pfleger bzw. Pflegerin die zurückgebliebenen alten Menschen zu betreuen. Daraus soll dem vom Krieg zerstörten Land und seinen Bewohnern eine Perspektive erwachsen.