In einer Zeit, in der Musik überwiegend auf elektronischem Weg konsumiert wird, setzt das Projekt „KönigsKinder“ darauf, Schüler für das kaum bekannte Instrument Orgel und ihre Musik zu begeistern. Sie lernen eine Pfeifenorgel in ihrer direkten Nachbarschaft kennen, erleben ihre Musik und tragen die wichtigsten Daten „ihrer“ Orgel zusammen. Daraus wird ein Orgel-Portrait erstellt, das z. B. in der Kirche oder der Schulklasse für jeden sichtbar aufgehängt und in einer Online-Datenbank veröffentlicht wird.

Eine 4. Klasse der Plaisirschule, zwei 7. Klassen der Max-Eyth-Realschule und eine 6. des Max-Born-Gymnasiums kommen im Juli zu Projekttagen in die St. Johannes und die Christkönigskirche. Ihre LehrerInnen haben sie für das Projekt „KönigsKinder“ angemeldet. „Mit dem Projekt „KönigsKinder“ soll das „Kulturerbe Orgelbau und Orgelmusik“ lebendig gemacht und für die nachfolgenden Generationen bewahrt werden“, ist das Ziel der Waldkircher Orgelstiftung. Wolfgang A. Mozart sagte einst „Die Orgel sei „der König der Instrumente“, was zur Namensgebung dieses bundesweiten Projektes führte.

Regionalkantor Reiner Schulte wird die komplexen Instrumenten erklären und sie zum Klingen bringen. Mit Hilfe einer Checkliste werden die Schüler die wichtigsten Daten der Orgel festgehalten. Zusätzlich wird die Orgel fotografiert und ein Musikstück mit einem tragbaren Recorder aufgezeichnet. Daraus erstellt und veröffentlicht das KönigsKinder-Projektbüro das Orgel-Portrait in der gedruckten und der elektronischen Variante.

Finanziert wird das Projekt KönigsKinder bundesweit durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Waldkircher Orgelstiftung im Rahmen des Kulturprojektes „Deutsche Orgelstraße“, einige Organisationen rund um die Orgel und den Orgelbau sowie regionale Sponsoren.

Weitere Infos:
www.koenigskinder.online
www.deutsche-orgelstrasse.de