Junge Menschen in El Salvador mit ihren Ideen, Hoffnungen und Plänen für die Zukunft stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Misereor-Sonntags am 06./07.04.2019. Mit ihren Stärken und Fähigkeiten gestalten sie ihr Leben und ihr soziales Umfeld so, dass sich ihre Situation verbessert. Und dies in einem Land, von dem es oft erschreckende Nachrichten gibt: Armut, Gewalt und Kriminalität schränken das öffentliche Leben stark ein. Jugendbanden erpressen Schutzgeld, rauben und morden. Der Staat reagiert oft mit Repression und Gegengewalt. Ein Teufelskreis, weil viele Jugendliche keine Perspektive haben.

„Mach was draus: Sei Zukunft!“ lautet das Motto des Misereor-Sonntags. Es ist Zuspruch für Hoffnung statt Resignation, Zuneigung statt Kälte, Zuversicht statt Angst. Es ist Aufforderung, etwas zu riskieren und für seine Überzeugungen einzustehen, mutig aufzustehen für eine friedlichere und menschlichere Welt.

In den Gottesdiensten am kommenden Wochenende wollen wir uns ansehen, was junge Menschen in El Salvador für ein gutes Leben in Gemeinschaft tun. Die Kollekte ist für die vielfältigen Projekte von Misereor in aller Welt bestimmt.

(Norbert Zeman)