Die Stuttgarter Professorin, Musikdramaturgin und Sopranistin Angelika Luz war bereits vor zwei Jahren mit einem beeindruckende Konzert, das Neue Musik und Breakdance in einem spannungsgeladenen Programm zusammengebracht hat, in der Backnang zu erleben. Nun hat sie zusammen mit weiteren vier Musikern und einem Maskenspieler ein eindrucksvolles Plädoyer für den Frieden konzipiert. Am Sonntag, den 17. Februar 2019 ist es um 18 Uhr in der St. Johanneskirche unter dem Titel „Mit diesen Händen“ zu erleben.

Um 17.40 Uhr beginnt eine Einführung, der Ohrenöffner, mit Prof. Angelika Luz.

Das Konzert kreist um ein Thema, das nicht enden will: um Krieg und Frieden. Zahlreiche Aspekte wie die Schuld des Tötens, Durst und Lärm, Verwundung und Mangel, Trauma und Sehnsucht sind die Impulse für eine künstlerische Auseinandersetzung. Gleichwohl: auch der nicht versiegenden Hoffnung auf eine friedvolle Welt verleihen die Komponisten dieses expressiven szenischen Abends Ausdruck.Im Spiel mit Masken und dem gesprochenen Wort, im ausdrucksstarken Gesang der Darsteller und der Klangvielfalt der Orgel entsteht ein facettenreicher Abend. Der künstlerische Bogen spannt sich dabei von der Erinnerung an das Kriegsgeschehen bis zur Zuversicht auf einen visionären Frieden.

Ausführende dieses außergewöhnlichen Abends sind Johanna Vargas (Sopran), Prof. Angelika Luz (Sopran und Dramaturgie), Pascal Zurek (Stimme und Bass-Bariton), Delphine Henriet (Cello) und Michael Sattelberger (Orgel) und Emilien Truche (Maskenspiel)